Omega 6:3 Balance

Warum dieses kleine Verhältnis so wertvoll für dich ist
Hast du dich schon mal gefragt, warum du dich trotz gesunder Ernährung manchmal nicht so richtig im Gleichgewicht fühlst? Vielleicht ist dein Energielevel nicht dort, wo du es gerne hättest, oder deine Haut und dein Wohlbefinden könnten einen kleinen „Schubs“ vertragen? Dann solltest du deine Omega 6:3 Balance ansehen!
Oft suchen wir die Lösung – gerade auch bei Nahrungsmittel-Intoleranzen – in immer strengeren Verzichtlisten, dabei liegt ein ganz entscheidender Schlüssel in der Qualität unserer Fettsäuren. Heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das mir besonders am Herzen liegt, weil es eine der wichtigsten Grundlagen für unsere Körperzellen ist: das Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis.
Das stille Ungleichgewicht: Warum die Balance so wichtig ist
Unser Körper ist ein Wunderwerk, aber er ist auf die richtigen Bausteine angewiesen. Omega-3 und Omega-6 sind beides lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Das Problem? In unserer modernen Ernährung ist das Verhältnis dieser beiden oft völlig aus den Fugen geraten. Wenn du Nahrungsmitel-Intoleranzen hast und davon gehe ich aus, wenn du meine Blogbeiträge liest, ist es oft so, dass du viele Lebensmittel gar nicht essen kannst, die wichtig für eine normale Körperfunktion sind. Dasher nimmst du bestimmt auch einiges an NEM.
Während Experten ein Verhältnis von etwa 3:1 (Omega-6 zu Omega-3) als erstrebenswert ansehen, liegt der Durchschnitt heute oft bei 15:1 oder sogar 25:1. Wir nehmen also massiv zu viel Omega-6 auf, während Omega-3 oft zu kurz kommt.
Ich habe mich selbst getestet und war etwas entsetzt über das Ergebnis. Obwohl ich mich wirklich gut ernährt habe und wegen meiner Autoimmunerkrankung (schon länger als ich von der Histaminintoleranz weiß kein Sonnenblumenöl) mehr zu mir nehme, war mein Testergebnis 12:1. Also nicht grottenschlecht, aber auf jeden Fall ausbaufähig!
Die Gegenspieler im Check
Man kann sich das Ganze wie ein Team vorstellen, das in Harmonie arbeiten sollte:
Omega-6 (im Übermaß): Es steckt vor allem in Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Fleisch aus konventioneller Mast und vielen Fertigprodukten. Wenn wir zu viel davon im System haben, kann das die Balance im Körper stören.
Omega-3 (der wertvolle Partner): Es ist der wichtige Gegenspieler, der dafür sorgt, dass die Prozesse in unseren Zellen harmonisch ablaufen können.
Was Omega-3 für deinen Körper tun kann
Wenn wir unsere Zellen ausreichend mit Omega-3 versorgen, unterstützen wir wichtige Basisfunktionen unseres Organismus. Es ist quasi ein wichtiger Bestandteil für das „Fundament“ deiner Gesundheit. Hier sind die offiziell bestätigten Vorteile:
In der Schwangerschaft: Die Aufnahme von DHA durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung der Augen und des Gehirns beim Fötus bei
Herzfunktion: Omega-3 (EPA und DHA) trägt zu einer normalen Herzfunktion bei.
Gehirn & Sehkraft: DHA ist ein wesentlicher Baustein für dein Gehirn und trägt zum Erhalt der normalen Sehkraft und Gehirnfunktion bei.
Zellmembran: Es ist in jede deiner Zellmembranen eingebaut und unterstützt deren normale Struktur und Flexibilität.
Woher weißt du, wie es um deine Balance steht?
Vielleicht denkst du jetzt: „Ich esse doch ab und zu Fisch oder nutze Leinöl.“ Das ist ein wunderbarer erster Schritt! Da unser Bedarf aber sehr individuell ist und von vielen Faktoren abhängt, ist Raten oft nicht genug. Ich dachte auch, dass mein Testergebnis gut ist…
Ein wichtiger Aspekt bei Omega 3-Öl ist auch folgender: Riecht oder schmeckt dein Omega 3-Öl nach Fisch oder machst du fischige „Bäuerchen“ nach dem Verzehr, ist dieses bereits oxidiert und kann so nicht mehr im Körper wirken. Schlimmer noch, es kann sogar schädlich sein. Ein gutes Omega 3-Öl darf niemals nach Fisch riechen oder schmecken!
Es gibt auch vegane Alternativen. Diese sind allerdings nicht ganz so reichhaltig an EPA und DHA.
Um wirklich Klarheit zu bekommen, wie deine Omega 6:3 Balance aussieht, gibt es eine sehr einfache und diskrete Möglichkeit: einen anonymen Trockenbluttest.
Dieser Test wird von einem renommierten, unabhängigen Labor in Oslo ausgewertet. Dieses Labor arbeitet auch mit der Universität in Cambridge, dem King´s College in London und der Harvard University zusammen, um nur einige zu nennen.
Du kannst den Test ganz unkompliziert zu Hause machen: Ein kleiner Piks in den Finger, ein paar Tropfen Blut auf eine Filterkarte und ab in die Post. Nach ca. drei Wochen erhältst du eine detaillierte Auswertung über deine persönlichen Werte und dein Fettsäuren-Verhältnis. So erfährst du schwarz auf weiß, wie es um deine Zellmembran-Flexibilität steht.
Selbstverständlich ist auch eine Auswertung mit mir im Preis inklusive, bei ich dir genau erkläre, wie du dein Ergebnis verbessern kannst.
Lass uns gemeinsam hinschauen!
Wissen ist der erste Schritt zu mehr Wohlbefinden. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Balance verbessern kannst, welche Quellen für dich (vielleicht auch bei Histamin-Themen) am besten geeignet sind oder wie dieser Test genau funktioniert: Melde dich einfach bei mir!
Schreib mir eine Nachricht oder antworte direkt auf diesen Beitrag. Ich sehe deine Email-Adresse und kann dir dann eine E-Mail schreiben.
Ich unterstütze dich gerne dabei, Licht ins Dunkel zu bringen und einen Weg zu finden, der zu dir und deinem Körper passt.
Alles Liebe,
Deine

Wenn du auf der Suche nach weiteren Tipps im Bereich Histamin- oder Fructose-Intoleranz bzw. Darm-Themen bist, schau auch gerne unter der Rubrik Coaching nach.
