Blaubeer-Rührkuchen

Blaubeer-Rührkuchen

Schnell gemacht und super lecker

Ich liebe Blaubeeren, nicht nur, weil sie zu den wenigen Obstsorten gehören, die ich ohne Bauchschmerzen essen kann.

Beim Stöbern auf Pinterest bin ich auf ein veganes Rezept gestoßen, dass ich jedoch für mich verträglich abgewandelt habe.

Es wird normalerweise mit Zitronensaft gemacht. Zitronen selbst tragen kein Histamin in sich, Zitrusfrüchte sollen allerdings ein Histamin-Liberator zu sein. Ich vertrage nur geringe Mengen davon, hier habe ich sie komplett weggelassen.

Wenn ihr euch nicht sicher seid ob ihr die Zutaten vertragt, testet sie bitte vorher in einer kleinen Menge aus. Was ich vertrage muss nicht auch zwingend euch gut tun. Eine Histamin-Intoleranz verhält sich leider bei jedem Betroffenen anders. Es gibt keine Regel, die für jeden zutrifft.

Blaubeer-Rührkuchen - Schnell gemacht und super lecker
Blaubeer-Rührkuchen

Dieser Kuchen wird in einer kleinen 18er-Form gebacken. Ich hatte eine Springform in dieser Größe zur Hand. Der Teig eignet sich auch prima für Muffins, einen kleinen Gugelhupf oder eine andere Backform., dann ändert sich allerdings die Backzeit. Muffins brauchen in etwa 15 bis 20 Minuten. Mein Kuchen in der kleinen Springform hat etwa 55 Minuten gebraucht, was mich sehr verwundert hat. Vor dem Backen habe ich die Zeit auf 35 Minuten geschätzt. Zum Glück mache ich immer die Stäbchenprobe bevor ich den Kuchen aus dem Backofen nehme, um zu sehen ob er bereits durchgebacken ist. Er war tatsächlich erst nach 55 Minuten fertig.

Für diesen äußerst leckeren und schnell zusammen gerührten Kuchen benötigt ihr folgende Zutaten:

Blaubeer-Rührkuchen

Lecker und sehr schnell gemacht!
Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit55 Min.
Arbeitszeit1 Std. 15 Min.
Gericht: Nachspeise
Keyword: Blaubeeren, Dessert, Kuchen, Nachspeise
Portionen: 1 kleiner Kuchen
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • Küchenmaschine oder Handmixer
  • Löffel
  • Küchenwaage
  • Backofen
  • kleine Kuchenform 18 cm Durchmesser

Zutaten

  • 280 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 EL Mais- oder Speisestärke
  • 0,5 TL Salz
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL flüssiger Bio-Vanilleextrakt (wenn verträglich)
  • 125 g weiche Butter
  • 130 g Getreidezucker
  • 180 ml Milch oder Hafermilch
  • 2 EL Joghurt, natur
  • 100 g frische Heidelbeeren (gefrorene gehen auch)
  • 60 g Traubenzucker
  • 50 g frische Heidelbeeren (gefrorene gehen auch)
  • 3 EL Wasser (oder Zitronensaft)

Anleitungen

  • Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettet die Kuchenform gut ein.
  • Butter mit Getreidezucker und Vanilleextrakt in einer Küchenmaschine oder einem Handmixer cremig verrühren.
  • Die Hälfte des Mehls mit Backpulver, Salz und Natron dazu geben und weiter vermischen.
  • Dann die restliche Menge Mehl mit Milch und Joghurt unterrühren, so dass ein cremiger Teig entsteht.
  • Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben.
  • Den Teig in die gefettete Form geben und etwa 30 Minuten bei 180 Grad backen. Wenn bei der Stäbchenprobe noch Teig anhaftet stellt ihr die Hitze auf 150 Grad zurück und backt noch einmal etwa 15 Minuten. Stäbchenprobe wiederholen. Ich musste den Kuchen bei meinem Backofen dann noch zweimal etwa 5 Minuten weiter backen lassen bis nichts mehr am Stäbchen kleben blieb.
  • Der Kuchen ist sehr luftig. Lasst ihn am besten auskühlen bevor ihr ihn aus der Form nehmt. Er kann sonst auseinander brechen.
  • Die Glasur wird so gemacht:
    Blaubeeren in einem Topf etwa 2 bis 3 Minuten kochen. Wenn sie anzubrennen drohen gebt etwas Wasser hinzu.
    Wenn die Beeren weich sind könnt ihr sie durch ein Sieb streichen.
    In den gewonnenen Saft gebt ihr teelöffelweise den Traubenzuckers dazu und rührt am besten mit einem kleinen Schneebesen gut um.  Die Glasur sollte nicht zu fest sein, damit sie noch gießbar ist.

Guten Appetit!

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