Saftiger Kokoskuchen

Saftiger Kokoskuchen

histamin- und fructosearm

Ein paar Leserinnen haben mich gebeten, noch mehr Rezepte mit Kokosmehl auszuprobieren, da dieses recht gut bei Histamin- und Fructoseintoleranz vertragen wird. Ihr möchtet also noch mehr Rezepte mit Kokosmehl? Das könnt ihr gerne haben……mit diesem saftigen Kokoskuchen.

Dieses Rezept habe ich so abgewandelt, dass es fructose- und histaminarm ist. Als Öl verwende ich Kokosöl.

Ein paar Infos über die verwendeten Zutaten

Obwohl hier nur Kokosmehl- und Öl verwendet wird und keine Raspeln schmeckt der Kuchen schön nach Kokos.

Kokosöl soll bei einem empfindlichem oder geschädigtem Darm sehr gut sein. Ich baue jetzt auch nach und nach mehr davon in meinen Speiseplan ein. Es soll auch bei Leaky Gut helfen.

Der Kuchen beinhaltet relativ viele Hühnereier. Diese sind auf jeden Fall etwas histaminreicher als Wachteleier. Ich vertrage Hühnereier mittlerweile wieder ziemlich gut. Sie verteilen sich ja auch auf die Kuchenstücke, so dass auf einmal nicht viele zusammen gegessen werden. Wenn ihr euch unsicher seid verwendet Wachsteleier. Diese werden besser vertragen. In diesem Rezept werden die Eier getrennt. Ob das auch mit Wachteleiern klappt habe ich noch nicht ausprobiert. Bestimmt kann man sie auch komplett dazu geben. Da kann ich aber nicht versprechen ob der Kuchen auch so saftig ist.

Der Kokoskuchen hat ein leckeres Topping oben drauf. Dieses kann aber auch wie bei einem Marmorkuchen in den Kuchen hineingequirlt werden.

Kokoskuchen

In meinen Rezepten verwende ich sehr gerne den Getreidezucker von Frusano. Manchmal mische ich ihn auch mit Traubenzucker wenn Früchte verwendet werden, deren Fructose/Glukose-Verhältnis größer als 1 ist.

Ich verwende gerne kleine Kuchenformen. Da muss ich zwar öfter backen, der Kuchen ist aber schneller verzehrt und kann bei zu langer Lagerung kein Histamin bilden. Hier benötigt ihr eine kleine Kastenkuchenform wie diese hier.

Mit meiner MUM 5 Küchenmaschine ist der Eischnee schnell steif und der Teig super schnell angerührt.

Auch hier gilt wie immer: Testet bitte eure individuelle Verträglichkeit aus. Was ich gut vertrage muss nicht zwingend auch von euch ohne Probleme gegessen werden können.

Kokoskuchen

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit40 Min.
1 Std.
Gericht: Dessert, Kokos, Kuchen
Keyword: Dessert, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, histaminarm, Histaminintoleranz, Kokosmehl, Kuchen, Rezept
Portionen: 1 kleiner Kuchen
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • 1 kleine Kastenform 20 cm
  • Küchenmaschine
  • Schneebesen (am besten elektrisch)

Zutaten

Grundteig

  • 4 Hühnereier alternativ 16 Wachteleier
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Kokosöl zimmerwarm
  • 30 g Getreidezucker
  • 70 g Kokosmehl
  • 0,5 Pck. Weinsteinbackpulver

Topping

  • 40 g Kokosöl zimmerwarm
  • 40 g Getreidezucker
  • 20 g Kokosmehl
  • 0,5 TL Zimt falls verträglich, kann auch weg gelassen werden

Anleitungen

Backofen vorheizen

  • Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Grundteig:

  • Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz seht steif schlagen. Falls ihr Wachteleier verwendet, entfällt dieser Schritt.
  • Kokosöl, Eigelbe (oder die ganzen Wachteleier), Getreidezucker, Kokosmehl und das Weinsteinbackpulver mit Hilfe einer Küchenmaschine gut verrühren.
  • Den Eischnee sachte unterheben und in eine gefettete kleine Kastenkuchenform füllen.

Topping:

  • Für das Topping Kokosöl, Getreidezucker, Kokosmehl und einen halben Teelöffel Zimt mit Hilfe einer Küchemaschine verrühren. Wenn ihr Zimt nicht vertragen solltet, könnt ihr ihn zum Beispiel durch Vanille ersetzen.
  • Das Topping auf den anderen Teig geben und wenn gewünscht mit der Gabel leicht verquirlen.
  • In den vorgeheizten Backofen stellen und etwa 35 Minuten backen. Wundert euch nicht wenn das Kokosöl blubbert. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe. Wenn am Stäbchen noch Teig kleben sollte, braucht er noch ein paar Minuten länger. Das hängt von eurem Backofen ab.
Kokoskuchen

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