Hanf-Dinkel-Brot

Hanf-Dinkel-Brot

histamin- und fructosearm

Beim Einkauf habe ich Hanfmehl entdeckt. Ich fand die Farbe sehr ansprechend. Ohne zu wissen was ich damit überhaupt anfangen kann habe ich es in den Wagen gelegt. Auf der Packung steht etwas von „nussiger Geschmack“, also war mir relativ schnell klar, dass ich das Mehl in einem Hanf-Dinkel-Brot ausprobieren möchte.

Das erste Rezept, was ich gebacken hatte, werde ich nicht veröffentlichen. Es hatte kein schönes Mundgefühl. Das Wort eklig verwende ich nicht bei Nahrungsmitteln, aber es war schon sehr grenzwertig. Mit dem Rezept werde ich euch also nicht quälen. Solche Erfahrungen gehören natürlich auch zum Leben einer Foodbloggerin. Ihr bekommt nur die Rezepte, die es verdienen 😉 .

Aber das zweite getestete war sehr lecker und es fühlte sich im Mund nach Brot an. Dieses Rezept für ein Hanf-Dinkel-Brot möchte ich hier mit euch teilen.

Infos über die verwendeten Zutaten:

Hanfmehl ist histaminverträglich und fructosearm. Das Fructose-/Glucose-Verhältnis ist mit 1,55 etwas ungünstig. Ich weiß aus einer Facebook-Gruppe, dass es nicht immer verträglich ist. Ich kann es morgens gut mit selbst gemachter Marmelade essen, die ich nur mit Traubenzucker zubereite. Das gleicht das Verhältnis wieder etwas aus. Rezepte für Marmelade werde ich auf jeden Fall dieses Jahr auch in meinen Blog einbauen. Da die Saison für Obst allerdings noch nicht angebrochen ist, wird dies noch etwas dauern. Zudem ist Hanfmehl glutenfrei, also auch bei Zöliakie problemlos verträglich. Allerdings müsstet ihr darauf achten welches Mehl damit gemischt wird. Hanfmehl sollte nur zu maximal 30% anderes Mehl ersetzen. Die Backwaren halten sonst schlecht zusammen.

Für das Hanf-Dinkel-Brot benötigt ihr nur ein paar Zutaten: Hanf- und Dinkelmehl, Salz ohne Zusätze, Wasser und Weinsteinbackpulver. Ganz ohne Hefe geht es trotzdem sehr schön auf.

Dieses Hanf-Dinkel-Brot ist ohne Hefe mit ganz wenigen Zutaten schnell zubereitet und gebacken. Es ist histamin- und fructosearm.
Hanf-Dinkel-Brot

Den Teig habe ich wie immer mit meiner Küchenmaschine geknetet bzw. vermischt. Er ist recht flüssig. Daher wird das Hanf-Dinkel-Brot in einer kleinen Backform gebacken. Auf dem Blech würde es verlaufen. Mittlerweile backe ich beinahe alles in kleinen Formen, da ich die Brote und Kuchen schneller aufessen kann und sie nicht so viel Histamin bilden können.

Auch hier darf der generelle Hinweis nicht fehlen: Beachtet bitte eure individuelle Verträglichkeit. Was ich ohne Probleme essen kann muss nicht auch zwangsläufig von euch ohne Beschwerden gegessen werden können. Intoleranzen sind immer sehr individuell ausgeprägt. Wenn ihr euch nicht sicher seid, testet das fragliche Lebensmittel vorab in kleinen Mengen aus.

Hanf-Dinkel- Brot

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit38 Min.
50 Min.
Gericht: Abendessen, Brot, Mittagessen, Pausensnack
Keyword: Abendessen, Brötchen, Dinkelmehl, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, Hanfmehl, Histamin, histaminarm, Histaminintoleranz, Mittagessen, Pausensnack, Rezept, Weinsteinbackpulver
Portionen: 1 kleines Brot
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • Küchenmaschine
  • kleine Kastenform 20 cm
  • Backofen

Zutaten

  • 265 g Dinkelmehl Typ 630
  • 110 g Hanfmehl
  • 0,5 TL Salz ohne Zusätze, Rieselhilfe, Trennmittel
  • 35 g Rapsöl
  • 300 ml Wasser lauwam
  • 15 g Weinstein-Backpulver

Anleitungen

Backofen vorheizen:

  • Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig zubereiten:

  • Die Mehle mit Weinstein-Backpulver und Salz kurz vermischen.
  • Öl und Wasser dazugeben und mit Hilfe einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig ist recht flüssig.
  • In eine kleine Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 35 bis 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

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Dieses Hanf-Dinkel-Brot ist ohne Hefe mit ganz wenigen Zutaten schnell zubereitet und gebacken. Es ist histamin- und fructosearm.
Hanf-Dinkel-Brot