Johannisbeer-Guglhupf

Johannisbeer-Guglhupf

histaminarm

Ich habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass ich gar keinen Beitrag für heute mehr vorgeplant habe. Das kommt davon, dass ich mich im Moment mehr um die Sparte Ernährungsberatung und das geplante Kochbuch kümmere. Zum Glück hatte ich diese Woche Lust zu backen und habe einen Johannisbeer-Guglhupf zubereitet und auch schon fotografiert.

Mit Fructose-Intoleranz solltet ihr bei Johannisbeeren vorsichtig sein, denn sie enthalten recht viel davon. Ich vertrage sie eigentlich ganz gut wenn ich es wie bei Vielem nicht übertreibe. Mit Histamin-Intoleranz seid ihr bei Johannisbeeren aber auch der sicheren Seite, Ihr solltet sie gut vertragen. Wenn ihr euch nicht sicher seid könnt ihr sie auf jeden Fall durch Heidelbeeren ersetzen.

Heute habe ich ein ganz simples Rezept für einen leckeren histaminarmen Johannisbeer-Guglhupf für euch. Auch laktosefrei zuzubereiten.
Johannisbeer-Guglhupf

Infos zu den Zutaten:

Ich habe in meinem Test-Rezept einen Teil des Zuckers durch Stevia Streusüße ersetzt, die ich noch im Schrank hatte. Jetzt habe ich gesehen, dass ein Teil aus Erythrit besteht, das bei Histamin-Intoleranz nicht verträglich ist. Bleibt also am besten bei für euch verträglichem Zucker. Ich schreibe euch das Rezept mit Traubenzucker auf, Ihr könnt natürlich auch einen anderen Zucker verwenden.

Im Teig habe ich Eier verarbeitet. Hühnereier vertrage ich mittlerweile meist wieder sehr gut. Wenn ihr am Anfang eurer Diagnose seid und die Karenzphase schon vorbei ist, solltet ihr besser auf Wachteleier zurück greifen. Diese sind histaminärmer und somit auch besser verträglich.

Auch hier habe ich meinen selbst gemachten Vanillezucker verwendet. Er eignet sich super für alle möglichen süßen Gerichte und schmeckt immer wieder lecker! Wie er ganz einfach hergestellt wird erfahrt ihr in meinem Rezept vom saftigen Zucchinikuchen.

Ich habe für den Kuchen eine kleine Guglhupf-Form mit 18 cm Durchmesser verwendet. Der Kuchen wird so nach dem Backen schneller verbraucht und bildet weniger Histamin.

Heute habe ich ein ganz simples Rezept für einen leckeren histaminarmen Johannisbeer-Guglhupf für euch. Auch laktosefrei zuzubereiten.
Johannisbeer-Guglhupf

Bitte beachtet generell eure eigene Toleranzschwelle. Da jede Unverträglichkeit sehr individuell ausgeprägt ist kann es sein, dass ich etwas ohne Beschwerden essen kann, ihr aber nicht. Testet daher fragliche Lebensmittel immer in kleinen Mengen vorab.

Johannisbeer-Guglhupf

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
45 Min.
Arbeitszeit1 Std. 5 Min.
Gericht: Dessert, Kuchen, Nachspeise
Keyword: Dessert, Histamin, histaminarm, Histaminintoleranz, Histaminose, Kuchen, Nachspeise, sojafrei, weizenfrei
Portionen: 1 kleiner Gulglhupf
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • kleine Guglhupf-Form (Durchmesser 18 cm)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine

Zutaten

  • 110 g weiche Butter
  • 90 g Traubenzucker oder verträgliche Alternative
  • 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • 80 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 80 g Dinkelmehl Typ 630 oder 160 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 Hühnereier alternativ 8 – 10 Wachteleier
  • 70 g Skyr oder Naturjoghurt wenn nötig laktosefrei
  • 2 EL Mineralwasser
  • 110 g Johannisbeeren frisch (geputzt gewogen) oder TK
  • 2,5 TL Weinstein-Backpulver

Anleitungen

Backofen vorheizen:

  • Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig zubereiten:

  • Butter, Traubenzucker und selbst gemachten Vanillezucker schaumig rühren.
  • Die Eier einzelnen nacheinander unterrühren.
  • Skyr/Joghurt und Mineralwasser zugeben und gut verrühren.
  • Johannisbeeren sachte unterheben.

Kuchenform vorbereiten:

  • Ich habe die Guglhupf-Form gebuttert und bemehlt. Bitte die Anleitung eurer Form beachten.

Guglhupf backen:

  • Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen. Stäbchenprobe machen.
Heute habe ich ein ganz simples Rezept für einen leckeren histaminarmen Johannisbeer-Guglhupf für euch. Auch laktosefrei zuzubereiten.
Johannisbeer-Guglhupf

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