Heller Gewürzkuchen

Heller Gewürzkuchen

histamin- und fructosearm, glutenfrei

Anfang Dezember habe ich in meiner Versuchsküche ein neues Rezept für einen weihnachtlichen Kuchen entwickeln wollen. Dabei heraus kam ein heller Gewürzkuchen.

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Die Zutaten:

Ich war überrascht, wie nah er geschmacklich dem gekauften Kuchen vom Bäcker mit Kakao kommt. Kakao ist ja leider bei Histamin-Intoleranz nicht gut verträglich, von daher verwende ich ihn natürlich in meinen Rezepten.

Manche vertragen als Alternative Carob-Pulver, ich allerdings nicht sehr gut. Carob wird aus den Samenschalen der Johannisbrotbäume hergestellt.

Da ich immer öfter nach Ideen für glutenfreie Ideen gefragt werde, habe ich diesen Kuchen mit meiner selbst gemachten Mehlmischung gebacken. Generell gilt: glutenfreie Backwaren sind immer etwas trockener als solche mit Gluten.

Anstelle von Nüssen verwende ich hier gemahlene Erdmandeln, du kannst aber auch Mandeln nehmen, wenn du sie verträgst. Auch Mandelmus habe ich dem Teig hinzugefügt. Wenn du direkt im Shop von KoRo bestellst, erhälst du mit meinem Code CHRISTINE 5% auf deinen Einkauf.

In meiner Versuchsküche habe ich ein neues Rezept für einen histaminarmen Kuchen entwickelt. Dabei heraus kam ein heller Gewürzkuchen.
Heller Gewürzkuchen

Da nicht unbedingt alle Gewürze in einer Mischung verträglich sind, habe ich sie dem Teig einzeln hinzugefügt. Die wichtigste Zutat ist Ceylon-Zimt. Dieser gilt als besser verträglich als Cassia-Zimt, da weniger Cumarin enthalten ist.

Was in meinem Rezept auch nicht fehlen darf ist Macis (Muskatblüte), gemahlener Koriander und Vanille-Extrakt. Ich habe mein Vanille-Extrakt selbst aus frischen Vanilleschoten und weißem Rum hergestellt, aber das verlinkte ist auch sehr gut verträglich.

Der helle Gewürzkuchen ist durch die Verwendung von Traubenzucker und selbst gemachtem Vanillezucker auch fructosearm. Wie du Vanillezucker selbst herstellst, kannst du im Rezept vom saftigen Zucchinikuchen nachlesen.

Ich erstelle noch ein YouTube-Video, in dem du dir die Zubereitung ansehen kannst.

Als Backtriebmittel nehme ich immer Weinstein-Backpulver. Hier solltest du auf die Zutatenliste schauen, denn manche Hersteller verwenden Citronensäure, die bei Histamin-Intoleranz vermieden werden sollte.

Da ich zur Zeit wieder sehr viel für meine Leser:innen teste, verwende ich hier eine kleine Guglhupfform. Der Vorteil darin liegt auch, dass du den Kuchen schneller essen kannst und er somit weniger Zeit hat, Histamin zu bilden. Wenn du das Rezept verdoppelst, passt es in eine normale Form, dann verlängert sich aber auch die Backzeit.

Auch hier nochmal der obligatorische Hinweis: Was ich gut vertrage muss auch nicht zwingend von euch ohne Probleme gegessen werden können. Beachtet bitte eure individuelle Toleranzschwelle.

Heller Gewürzkuchen

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit50 Min.
Arbeitszeit1 Std.
Gericht: Advent, Dessert, Kuchen, Nachspeise, Weihnachten
Keyword: Adventszeit, Dessert, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, glutenfrei, Histamin, histaminarm, Histaminintoleranz, Histaminose, Kuchen, Nachspeise, Rezept, Weihnachten
Portionen: 1 kleiner Kuchen
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • 1 kleine Backform
  • 1 Handmixer

Zutaten

  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Traubenzucker
  • 1 EL Vanillezucker selbst gemacht
  • 2 Hühnereier alternativ 8 Wachteleier
  • 100 g gemahlene Erdmandeln
  • 2 TL Ceylon-Zimt
  • 1/4 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL Macis (Muskatblüte)
  • 125 g glutenfreie Mehlmischung selbst gemacht
  • 9 g Weinstein-Backpulver
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 2 gehäufte EL Mandelmus
  • 30-50 ml Milch oder Alternative

Anleitungen

Backofen vorheizen:

  • Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig zubereiten:

  • Butter, Traubenzucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
  • Die Eier dazu geben.
  • Erdmandeln und Gewürze mischen und unterheben.
  • Mehl und Weinstein-Backpulver mischen und unterrühren.
  • Wenn der Teig zu fest ist, noch etwa 30 bis 50 ml Milch (oder Alternative) untermischen.

Kuchen backen:

  • Eine kleine Guglhupfform fetten (bitte Anleitung des Herstellers beachten) und den Teig einfüllen.
  • Die Form mit dem Teig mehrmals auf die Arbeitsfläche klopfen, damit der Teig in die Rillen der Form rutscht.
  • Kuchen etwa 45 Minuten backen. Auf jeden Fall Stäbchenprobe machen!

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