Fluffige Dinkel-Burger

Fluffige Dinkel-Burger

histamin- und fructosearm

Obwohl ich ja im Moment eher glutenfrei unterwegs bin, muss meine Familie nicht immer mit mir an einem Strang ziehen. Wir hatten (mal wieder) Lust auf selbst gemachte Burger. Ich hatte mir die glutenfreien Burgerbrötchen gemacht, für den Rest gab es fluffige Dinkel-Burger. Das ist dann zwar doppelter Aufwand, aber dieses Mal sind mir die Dinkel-Burger wirklich super gelungen und ich war schon ein wenig neidisch darauf. Meine glutenfreien hatten aber auch sehr gut geschmeckt!

Ihr esst Burger genauso gerne wie wir? Dann probiert doch mal mein Rezept für fluffige Dinkel-Burger. Sie sind histamin- und fructosearm.
Fluffige Dinkel-Burger

Infos über die Zutaten:

Wenn wir Burger machen, machen wir natürlich auch das Patty selbst. Hierfür ist es unabdingbar, dass das Fleisch wirklich frisch durchgedreht wurde bzw. keine lange Liegezeit in der Theke hat. Bei unserem Supermarkt sind wir sicher, dass es nicht lange liegt, da dort sehr viele Kunden einkaufen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, erklärt der Verkäuferin euer Problem. Meist wird darauf eingegangen und Fleisch ganz frisch für euch gewolft. Wenn dies nicht möglich ist, kauft eingeschweißtes Hackfleisch von ganz unten aus der Kühltheke mit dem längsten Haltbarkeitsdatum und verzehrt es am Kauftag. Ob ihr Hackfleisch vertragt müsst ihr als Anfänger langsam austesten. Manche haben trotz absoluter Frische ein Histaminproblem. Zum Einkaufen nehme ich immer eine Kühltasche mit Akku mit. So bekomme ich die verderblichen Lebensmittel gut gekühlt nach Hause.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, das Fleisch selbst zu wolfen, Im Zubehör meiner Küchenmaschine ist ein Fleischwolf. Ich habe das schon öfter gemacht, allerdings ist es mir oft zu aufwändig.

Die Burger-Pattys formen wir mit Hilfe einer Burgerpresse. So sind alle in etwa gleich groß und dick.

Meine Arbeitskollegin kennt ein leckeres Rezept aus dem Internet, das ich abgewandelt habe, damit es bei Histamin- und Fructoseintoleranz auch geeignet ist.

Ich habe das Weizen- durch Dinkelmehl und den Zucker durch Getreidezucker ersetzt.

Wichtig ist, dass der Teig mindestens 10 Minuten durchgeknetet wird. Am besten klappt dies mit meiner oben erwähnten Küchenmaschine oder mit einem Handmixer.

Ihr esst Burger genauso gerne wie wir? Dann probiert doch mal mein Rezept für fluffige Dinkel-Burger. Sie sind histamin- und fructosearm.
Fluffige Dinkel-Burger

Lust auf mehr Burger? Ich habe noch einige andere Rezepte dafür auf meinem Blog verteilt. Zum Beispiel den rosa Burger, die Rote-Bete-Brötchen, die auch mega fluffig sind oder den glutenfreien Burger.

Ihr seht, Burger kommen bei uns öfter auf den Tisch!

Das letzte Bild zeigt übrigens den Burger meines Mannes. Wundert euch nicht, denn er hat Ketchup drauf. Der ist ja leider bei Histaminintoeranz nicht gut verträglich. Mein Lieblings-Rezept für eine leckere Burger-Sauce findet ihr hier.

Auch hier kommt mein genereller Hinweis: Jede Intoleranz ist sehr individuell ausgeprägt. Was ich gut vertrage muss nicht auch von euch ohne Beschwerden gegessen werden können. Testet fragliche Lebensmittel bitte separat aus.

Fluffige Dinkel-Burger

Vorbereitungszeit1 Std.
Zubereitungszeit12 Min.
Arbeitszeit1 Std. 12 Min.
Gericht: Abendessen, Burger, Mittagessen
Keyword: Abendessen, Burger, Burger Buns, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, Histamin, histaminarm, Histaminintoleranz, Mittagessen, Rezept, selbst gemacht
Portionen: 6 Buns
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • Küchenmaschine oder Handmixer
  • Burger Bun-Form
  • Backofen
  • Backpinsel

Zutaten

  • 180 g Vollmilch mind. 3,5 % evtl. laktosefrei
  • 40 g Butter
  • 1 Hühnerei oder 4 Wachteleier
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 15 g Getreidezucker
  • 150 g Dinkelmehl Typ 630
  • 180 g Dinkelmehl zusätzlich Typ 630
  • 5 g Salz naturbelassen ohne Jod, Rieselhilfe oder Trennmittel
  • 5 g Natron
  • etwas Dinkelmehl für die Arbeitsplatte
  • Kürbiskerne oder andere verträgliche Saaten wenn gewünscht

Anleitungen

Teig herstellen

  • Hefe mit dem Zucker in eine kleine Schüssel geben und beiseite stellen. Nach ein paar Minuten verflüssigt sich die Hefe.
  • Milch auf etwa 37 Grad erwärmen (nicht mehr, da sonst die Hefe zerstört wird).
  • Hefe zur Milch geben.
  • Butter in das warme Hefe-Milch-Gemisch rühren.
  • In einer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer 150 g Dinkelmehl mit dem Hefe-Milch-Butter-Gemisch, dem Salz und dem Natron mindestens insgesamt 10 Minuten lang kneten.
  • Währenddessen die restlichen 180 g Dinkelmehl und ein halbes Ei (bzw. 2 Wachteleier) unterarbeiten. Es entsteht ein zäher Teig.

Buns formen

  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Stücke zerteilen.
  • Die Stücke jeweils flach drücken und die Ränder etwas ziehen und in diese Mitte klappen. Dann umdrehen, so dass sie mit der glatten Seite oben liegen. Mit der hohlen Hand rund rollen und in eine Burger Bun-Form oder auf ein Backblech legen. (Mit der Bun-Form habe ich bessere Erfahrung gemacht als mit dem Blech.=
  • 40 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Sie sollten die Bun-Form jeweils ausfüllen.

Backofen vorheizen

  • Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen während die Buns gehen.

Buns fertigstellen:

  • Buns mit dem restlichen Ei bestreichen und wenn gewünscht mit Kürbiskernen oder anderen verträglichen Saaten bestreuen.
  • Für etwa 12 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis sie goldbraun sind.
Fluffige Dinkel-Burger

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