Knochenbrühe

Knochenbrühe

nicht ganz histaminarm, aber sehr gut für den Darm bei Leaky Gut

Jetzt behandle ich schon seit gut einem Jahr (mit Pause) mein diagnostiziertes Leaky Gut. Dazu habe ich mir angewöhnt, mehrmals im Monat eine frische Knochenbrühe zu kochen.

Mit Histamin-Intoleranz wird die Knochenbrühe etwas anders als herkömmlich gekocht. Normalerweise kochen die Knochen mindestens 18 Stunden. Da sie dabei sowohl das wertvolle Collagen als auch Histamin freisetzen ist diese Art der Zubereitung nicht geeignet.

Es gibt auch fertige Knochenbrühe zu kaufen. Dies empfehle ich euch allerdings nicht, da das Erwärmen tierischer Lebensmittel Histamin freisetzt und die gekaufte ja auch länger gekocht wurde.

Knochenbrühe kann bei einem Leaky Gut hilfreich sein. Hier stelle ich euch meine histaminärmere Version vor.
Knochenbrühe

Es kann sein, dass euer Darm anfangs auf die Knochenbrühe reagiert. Ich hatte starke Blähungen davon bekommen. Daher solltet ihr langsam damit anfangen und die Menge vorsichtig steigern. Manche vertragen die Knochenbrühe leider gar nicht.

Ich habe mir also folgendes überlegt: Mit meinem Schnellkochtopf arbeite ich ja eh sehr gerne. Wichtig ist, dass ihr die Knochenbrühe beim Kochen nicht salzt, sonst wir das Collagen nicht richtig ausgekocht.

Da ich die Brühe als vollwertiges Mittagessen koche, schnippel ich immer noch ein paar Möhrchen rein. Gewürzt wird sie nach dem Kochen mit selbst gemachter Gemüsewürze, weißem Pfeffer und etwas Paprikapulver. Wenn ihr diese nicht habt, kann ich euch die histaminfreie Brühe von Histaminikus sehr ans Herz legen.

Gerne verwende ich auch Abschnitte von Fleisch, die ich einfriere bis ich sie brauche oder ein kleines Stück von der Leiter.

Wenn ihr noch mehr über das Leaky Gut erfahren möchtet, schaut doch mal in diesen Artikel. Hier habe ich aufgeführt was mir geholfen hat.

Bitte beachtet eure persönliche Toleranzschwelle. Wenn ihr euch nicht sicher seid, testet das fragliche Lebensmittel bitte vorab in kleinen Mengen. Da jede Intoleranz individuell ausgeprägt ist kann es sein, dass ich etwas ohne Probleme essen kann, ihr aber nicht.

Knochenbrühe

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit45 Min.
Arbeitszeit55 Min.
Gericht: Abendessen, Mittagessen
Keyword: Abendessen, eifrei, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, glutenfrei, Histamin, Histaminintoleranz, laktosefrei, Leaky Gut, Mittagessen, Rezept, sojafrei, Suppe, weizenfrei
Portionen: 1 Portion
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • Schnellkochtopf

Zutaten

  • 2 frische Rinder- oder Kalbsknochen oder TK
  • 4 Bio-Möhren
  • unbehandeltes Salz ohne Rieselhilfe, Trennmittel oder Jod
  • 2 TL selbst gemachte Gemüsewürze oder verträgliches Brühpulver
  • weißer Pfeffer
  • Paprikapulver mild
  • 1 kleines Stück sehniges Fleisch (z.B. Leiterstück) kann weg gelassen werden, schmeckt dann besser
  • 750 ml Wasser

Anleitungen

  • Möhren gut abwaschen und die Enden abschneiden. In grobe Stücke teilen. Wenn ihr keine Bio-Möhren verwendet, schält sie am besten zusätzlich.
  • Schnellkochtopf erhitzen und die Knochen von allen Seiten gut anrösten. Dabei aufpassen, dass sie nicht schwarz werden.
  • Wenn ihr noch ein Stück sehniges Fleisch oder Abschnitte verwendet, diese auch kurz anbraten.
  • Möhren hinzugeben und mit Wasser auffüllen.
  • Topf gut verschließen und die Suppe ca. 45 Minuten köcheln lassen.
  • Nach dieser Zeit den Topf laut Anweisung öffnen und abseihen. Knochen wegwerfen und das evtl. verwendete Fleisch in kleine Stücke schneiden (Fett und Sehnen dabei entfernen).
  • Brühe mit Suppe mit Salz, weißem Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Möhren hinzugeben.
Knochenbrühe kann bei einem Leaky Gut hilfreich sein. Hier stelle ich euch meine histaminärmere Version vor.
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