Hack-Mangold-Soße

Hack-Mangold-Soße

passt hervorragend zu Nudeln – histamin-, fructose- und sorbitarm

Der Frühling ist in vollem Gange und so langsam kann ich Gemüse in unserem wilden Garten ernten. Der Mangold ist schon so weit, also hatte ich heute die Idee zu einer Hack-Mangold-Soße zu glutenfreien Mais-Reis-Nudeln.

Wir haben ziemlich viel Giersch im Garten – ein Wildkraut -, das sehr gesund ist. Er wirkt blutreinigend, ist gut gegen Gicht und hat viele Vitamine und Nährstoffe. Giersch esse ich sehr gerne, denn er schmeckt frisch und würzig zugleich. Die jungen Triebe schneide ich mir in den Salat oder mache sie – wie hier – als Zutat auf das fertige Gericht. Er ist aber nicht zwingend erforderlich für die Hack-Mangold-Soße, ihr könnt ihn auch weg lassen.

Dieses Rezept gehört zur Kategorie: „Ich koche einfach mal drauf los und schaue ob es schmeckt“. Oft koche ich aus dem Bauch heraus und bin meistens (nicht immer 😉 ) überrascht, dass wirklich etwas Leckeres daraus entstehen kann. In diesem Fall wollte meine Familie Spaghetti Bolognese, die ich wegen der Tomaten nicht vertrage. Hackfleisch war also vorhanden, Giersch und Mangold erntereif im Garten… und die Idee für dieses Rzeept war geboren.

Da ich zur Zeit glutenfrei essen soll, habe ich mir Mais-Reis-Nudeln gekocht und die Soße dazu gegeben. Und ich muss sagen, die Kombi hat mir super geschmeckt.

Diese leckere Hack-Mangold-Soße ist histamin-, fructose- und sorbitarm und passt hervorragend zu Pasta. Zudem ist sie laktose- und glutenfrei.
Hack-Mangold-Soße

Infos zu den verwendeten Zutaten

Mangold ist ein guter Ersatz für Spinat, der bei Histaminintoleranz nicht verträglich ist. Er hat ein leicht ungünstiges Fructose-/Glucose-Verhältnis, ich kann ihn aber in diesen Mengen ohne Beschwerden essen. Er enthält kein Sorbit und hat nur wenige FODMAPs.

Hier habe ich auch etwas Knoblauch verwendet. Ich vertrage ihn seit Neuestem wieder in ganz kleinen Mengen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, lasst ihn weg. Er ist nicht unbedingt notwendig für dieses Rezept. Knoblauch ist schwierig bei Histaminintoleranz und er hat auch einige langkettige Fructane, die schwerer verdaulich sind.

Als Soßengrundlage dient laktosefreie Sahne. Hier müsst ihr beachten, dass sie kein Carragen enthält. Carragen ist schwierig im Zusammenhang mit Histaminintoleranz. Ich habe endlich nach langem Suchen eine laktosefreie Bio-Sahne ohne diesen Zusatzstoff gefunden. Wenn euch Sahne zu fett ist, könnt ihr natürlich auch Milch verwenden, die ihr gegebenenfalls mit etwas Stärke abbindet.

Ich würze viele Gerichte mit meiner selbst gemachten Gemüsewürze. Sie passt meiner Meinung nach zu beinahe allen Rezepten.

Geriebener Käse passt hervorragend zum Geschmack der Soße. Ihr könnt zum Beispiel jungen Gouda oder Butterkäse nehmen. Beides ist bei Histaminintoleranz normalerweise gut verträglich. Ich war mutig und habe mir Etorki Schafskäse frisch darüber gerieben. …und siehe da, ich vertrage ihn! Da er aber drei Monate reift, ist er nicht hundertprozentig histaminarm. Ihr solltet ihn also bitte nicht ganz am Anfang eurer Diagnose testen.

Diese leckere Hack-Mangold-Soße ist histamin-, fructose- und sorbitarm und passt hervorragend zu Pasta. Zudem ist sie laktose- und glutenfrei.
Hack-Mangold-Soße

Wichtig ist beim Hackfleisch, dass ihr auf absolute Frische achtet. Am besten wird das Fleisch vor euren Augen gewolft und ihr transportiert es in einer Kühltasche mit Tiefkühlakku nach Hause. Dort angekommen muss es sofort in den Kühlschrank und am besten auch gleich verbraucht werden. Da es eine sehr große Oberfläche hat, bildet es sehr schnell Histamin.

Wie bei allen Rezepten gilt: Bitte beachtet eure individuelle Toleranzschwelle. Was ich gut vertrage muss nicht auch von euch ohne Beschwerden verzehrt werden können. Bei jedem ist eine Intoleranz sehr persönlich ausgeprägt.

Hack-Mangold-Soße

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit15 Min.
Arbeitszeit25 Min.
Gericht: Abendessen, Mittagessen
Keyword: Abendessen, eifrei, Fructose, fructosearm, Fructoseintoleranz, glutenfrei, Histamin, histaminarm, Histaminintoleranz, laktosefrei, Mittagessen, Nudeln, Rezept, sojafrei
Portionen: 1 Portion
Autor: Christine Bossmann-Weirich

Equipment

  • Topf
  • Pfanne

Zutaten

  • 6 kleine Mangold-Blätter
  • 1/3 Knoblauchzehe kann weg gelassen werden
  • 100 g Rinder-Hackfleisch
  • 50-100 ml Bio-Sahne laktosefrei, ohne Carragen
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Gemüsewürze
  • Salz unbehandelt, ohne Jod, Rieselhilfe, Trennmittel
  • weißer Pfeffer
  • mildes Paprikapulver
  • 125 g Mais-Reisnudeln oder andere verträgliche glutenfreie Pasta

Anleitungen

Vorbereitungen:

  • Mangold gut waschen und die Stiele aus den Blättern schneiden. Blätter in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
  • Die Stiele in ganz feine Würfelchen schneiden und beiseite stellen.
  • Knoblauchzehe schälen und zerkleinern.

Nudelwasser aufsetzen:

  • Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Anweisung garen.

Hack-Mangold-Soße zubereiten:

  • Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten.
  • Die Mangold-Stiel-Würfel und (ggfs.) den Knoblauch hinzufügen und etwas mit anbraten.
  • Mit Sahne ablöschen, eventuell etwas Wasser hinzugeben und mit Gemüsewürze, Salz, weißem Pfeffer und mildem Paprikapulver würzen.
  • Zum Schluss die geschnittenen Mangold-Blätter dazu geben und kurz mit erhitzen.
  • Nudeln abgießen und die Soße darauf geben.
Diese leckere Hack-Mangold-Soße ist histamin-, fructose- und sorbitarm und passt hervorragend zu Pasta. Zudem ist sie laktose- und glutenfrei.
Hack-Mangold-Soße

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